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Einzelhandel · Mobile App

Universal Salesperson: Schulungs-App für Verkaufspersonal

Universal Salesperson ist eine mobile App für Schulung und Support von Mitarbeitenden im Einzelhandel. Sie vereint Verkäufer, Händler und Hersteller: Verkäufer erhalten Katalog, Kurse, Tests und direkten Draht zum Lieferanten, Händler verfolgen Lernfortschritte, Hersteller analysieren die Nachfrage.

KundeDistributor für Gadgets und Elektronik
BrancheEinzelhandel · Corporate Learning
PlattformeniOS + Android + Admin-Panel
Zeitrahmen≈7 Monate (davon 1,5 Monate Discovery-Phase)
Universal Salesperson — Einzelhandel · Corporate Learning
Universal SalespersonEinzelhandel · Corporate Learning

Über das Produkt

Universal Salesperson entstand aus einer einfachen Beobachtung: Wer im Laden verkauft, sollte das Produkt besser kennen als der Kunde – hat aber weder Ort noch Zeit zum Lernen. Wir haben ein Produkt gebaut, das die gesamte Wissensbasis, die Schulung und das Feedback an den Lieferanten in einer mobilen App bündelt – dort, wo die Mitarbeitenden tatsächlich arbeiten, und nicht am Firmen-PC.

Die Plattform ist als mehrseitiges Ökosystem aufgebaut: Verkäufer lernen und beraten, Händler sehen den Fortschritt ihres Personals und die Qualität der Warenpräsentation, Hersteller erhalten Nachfrageanalysen direkt vom Regal. Eine App deckt drei verschiedene Szenarien ab, ohne zu einem überladenen Unternehmensportal zu werden.

Aufgabe

Der Auftraggeber kam mit einem Problem: Die Mitarbeitenden in den Filialen seiner Handelspartner wussten zu wenig über die Produkte, die sie verkauften. Das Personal brauchte systematische Weiterbildung und schnellen Zugriff auf verlässliche Produktinformationen, um Kunden kompetent zu beraten.

Gefragt war eine mobile App, die gleichzeitig das Personal schult, einen schnellen Kontakt zum Hersteller ermöglicht und das Aufgeben sowie Nachverfolgen von Produktanfragen erlaubt.

Projekt-Highlights

Mehrseitiges Ökosystem: Verkäufer, Händler, HerstellerEigene Ziele und Szenarien je GruppeVorbereitung des Investoren-PitchsMarkt- und WettbewerbsanalyseDiscovery in 1,5 MonatenRollenmodell, User Stories und Designkonzept

Lösung und Vorgehen

Wir haben mit dem Rollenmodell begonnen, denn davon hing die gesamte Navigation ab. Verkäufer, Händler und Hersteller sehen unterschiedliche Bereiche derselben App: Verkäufer den Katalog, Schulungen, Tests und Anfragen; Händler den Teamfortschritt und die Merchandising-Kontrolle; Hersteller die Anfrageanalyse und den Kontakt zur Verkaufsfläche. Die Zugriffstrennung haben wir vom ersten Screen an in die Architektur eingebaut, statt sie nachträglich über Berechtigungen auf eine fertige Oberfläche zu setzen.

Die Schulung ist mobil und offlinefähig: Videolektionen, Wissensbasis und Tests stehen im Laden auch ohne stabile Verbindung zur Verfügung, die Ergebnisse werden synchronisiert, sobald die Verbindung zurück ist. Die Inhaltsverwaltung liegt in einem separaten Admin-Panel, damit der Kunde Kurse hinzufügen und den Katalog ohne Entwickler aktualisieren kann. Die gesamte Discovery – Wettbewerbsanalyse, User Stories, Designkonzept – haben wir in anderthalb Monaten umgesetzt, damit der Kunde rechtzeitig mit einer fertigen Präsentation vor Investoren treten konnte.

Funktionen des Produkts

01

Rollensystem und Zugriffssteuerung

Ein flexibles Rollenmodell umfasst alle Beteiligten: Verkäufer (Personal der Handelskette), Händler (Managementgesellschaft) und dessen Mitarbeitende, Hersteller (Lieferant) und dessen Mitarbeitende, den Hauptadministrator des Systems und seine technische Assistenz. Jede Rolle sieht ihre eigenen Bereiche und Rechte.

02

Produktkatalog

Verkäufer haben jederzeit Zugriff auf einen strukturierten Produktkatalog. Sie können detaillierte Informationen zu dem vom Kunden angefragten Artikel abrufen: technische Daten, Besonderheiten, aktuelle Aktionen und Verkaufsempfehlungen.

03

Online-Schulung und Tests

Mitarbeitende können Sortimentsschulungen online absolvieren. Ein integriertes Testmodul bewertet den Wissensstand der Berater; die Ergebnisse erscheinen im persönlichen Profil und sind für Händler einsehbar.

04

Anfragen und Kommunikation mit dem Hersteller

Verkäufer können über die App eine Produktanfrage stellen oder einem Herstellervertreter direkt eine Frage senden. So gehen keine Informationen verloren, und Fragen auf der Verkaufsfläche werden schneller geklärt.

05

Merchandising-Kontrolle

Händler erhielten ein Werkzeug zur Online-Kontrolle ihrer Merchandiser. Im System werden Berichte zur Warenpräsentation, zur Einhaltung der Planogramme und zum aktuellen Zustand der Regale erfasst.

06

Anfrageanalyse für Hersteller

Hersteller sehen in ihrem Konto die Anfragen von Endkunden, die über die Verkäufer eingehen. So können sie Lieferungen schnell anpassen, Engpässe erkennen und die Nachfrage in Echtzeit analysieren.

Desktop-Webversion eines Schulungskurses mit Lektions-Player und Admin-Panel

Web-Version des Kurses und Admin-Panel

Die Schulung ist nicht nur auf dem Smartphone, sondern auch in einer Desktop-Webversion verfügbar: Vollbild-Player für die Lektion, Zusammenfassung „Über die Lektion“ und Lernziel „Nach dieser Videolektion können Sie“. Rechts steht der Kursaufbau mit Modulen, deren Dauer und Abschlussmarkierung – so sehen Mitarbeitende, wo sie aufgehört haben.

Dieselbe Oberfläche bildet die Grundlage des Admin-Panels mit den Bereichen Nutzer, Katalog, Aufgaben, Anfragen und Schulung. Darüber fügt der Kunde Kurse hinzu und aktualisiert den Katalog ohne Entwickler.

Mobiler Schulungs-Screen mit Kursliste und Fortschrittsanzeigen

Schulungs-Screen und Kursfortschritt

Der Bereich „Schulung“ auf dem Smartphone bündelt alle Kurse eines Verkäufers mit Fortschrittsanzeige: „Markenbesonderheiten“ – 60 %, „Interne Richtlinien“ – als Nächstes in der Liste. Mitarbeitende sehen sofort, was sie schon beherrschen und was noch fehlt.

Im Kurs erscheinen die Module als Karten mit Dauer und Status: Abgeschlossene Lektionen sind abgehakt, begonnene teilweise gefüllt. Diese Struktur macht das Lernen messbar und verständlich – ohne separaten Bericht.

Produktkatalog mit Kategoriekacheln und unterer Navigationsleiste

Katalog nach Produktkategorien

Der Katalog öffnet sich mit einem Raster aus Kategorien mit anschaulichen Icons: Autos, Hubschrauber, Quadrokopter, Segelflugzeuge. Kachelnavigation und Suche im Header helfen Verkäufern, direkt beim Kunden schnell zur richtigen Produktgruppe zu gelangen.

Die untere Leiste „Katalog · Anfragen · Aufgaben · Schulung“ bleibt auf allen Screens gleich – der Wechsel zwischen Schulung, Katalog und Anfragen kostet nur einen Tipp.

Vollbild-Video-Player im Querformat für eine Schulungslektion mit Geschwindigkeit und Untertiteln

Video-Player für Lektionen im Querformat

Lektionen laufen in einem Vollbild-Player im Querformat: Titel „Lektion 2. Management eines Einzelhandelsgeschäfts“, Wiedergabefortschritt und Timecode. Die Steuerung beschränkt sich auf Pause, 2-fache Geschwindigkeit und Untertitel (CC).

Beschleunigung und Untertitel sind bewusst gewählt: Verkäufer lernen in den Pausen zwischen Kunden – da zählt es, den Stoff schnell durchzugehen und bei ausgeschaltetem Ton auf der Fläche nichts Wesentliches zu verpassen.

Produktliste mit Quadrokoptern, Fotos, Kenndaten und Preisen

Produktliste mit technischen Daten

Innerhalb einer Kategorie erscheinen Produkte als Karten mit Foto, wichtigsten Kenndaten und Preis: Quadrokopter Gira X5Z und NW 450T mit Gewicht, Flugzeit und Kameraauflösung. Die Buttons „Kaufen“ und „Favoriten“ sitzen direkt auf der Karte.

So hat der Verkäufer eine sachliche Antwort auf die Frage des Kunden sofort parat – ohne sich auf sein Gedächtnis oder externe Quellen verlassen zu müssen.

Aufgabenkalender mit stündlicher Zeitleiste für Meetings und Schulungen

Aufgaben und Tagesplan

Der Bereich „Aufgaben“ strukturiert den Tag als Kalender mit stündlicher Zeitleiste: „Gesamtbesprechung“ 8:00–9:00, „Verkaufskurse“ 9:15–10:15, „MindMap Personalführung“. Zu Terminen werden die Teilnehmenden geladen, Schulungen sind an Zeitfenster gebunden.

Hier landen auch Merchandising-Aufgaben und Checklisten zur Warenpräsentation: Mitarbeitende erledigen und bestätigen sie in der App, und die Daten zur Einhaltung der Standards gehen in Echtzeit an den Händler.

Produktkarte einer GoPro-Kamera mit Preis, Beschreibung und Ratenzahlungsblock

Produktkarte und Ratenzahlung

Die Produktkarte zeigt alle Informationen zum Artikel: Kamera GoPro HERO 7 Black Edition mit Artikelnummer, Preis, Beschreibung und der Option „+ Ladegerät“. Separat hervorgehoben ist der Block „Ratenzahlung / Kredit“.

Hier finden sich auch technische Daten, Lieferumfang und Verkaufsempfehlungen. Alles ist offline verfügbar: Die Wissensbasis wird auf dem Gerät zwischengespeichert, sodass schwaches Internet im Laden die Beratung nicht behindert.

Warum eine mobile App statt eines Unternehmensportals

Verkaufspersonal im Einzelhandel arbeitet auf der Fläche, nicht am PC. Eine mobile App mit Offline-Modus bietet Zugriff auf Wissensbasis und Aufgaben genau dort, wo sie gebraucht werden – während der Kundenberatung oder beim Einräumen der Ware. Ein Unternehmensportal hätte einen Wechsel auf ein separates Gerät erfordert und damit die Wahrscheinlichkeit gesenkt, dass es im Arbeitsalltag genutzt wird.

Geprüft wurden auch fertige LMS-Plattformen (iSpring, Webinar.ru), doch keine bot ohne erhebliche Anpassungen die nötige Integration mit dem Produktkatalog des Kunden und den Merchandising-Checklisten.

In Zahlen

3Seiten des Ökosystems: Verkäufer, Händler und Hersteller in einer App
7Rollen mit Zugriffssteuerung – vom Verkäufer bis zum Administrator
OfflineWissensbasis, Tests und Aufgaben auch ohne stabile Verbindung
1,5 Mon.Discovery: Wettbewerber, Rollen, User Stories, Designkonzept

Mobile App für Android und iOS mit Offline-Modus für Filialen ohne stabile Internetverbindung.

Einheitliche Wissensbasis: Produktdaten, Vorgaben zur Warenpräsentation, Schulungsvideos und Tests in einer Oberfläche.

Schulungsanalyse: Führungskräfte sehen den Fortschritt jedes Mitarbeitenden und Statistiken zum Modulabschluss.

Projektlaufzeit: rund 7 Monate von der Aufgabenstellung bis zum Produktivstart.

Stack: mobile App (iOS/Android) plus Admin-Panel für Inhaltsverwaltung und Analysen.

Architektur und personenbezogene Daten

Die App verarbeitet personenbezogene Daten der Mitarbeitenden (Anmeldung, Lernfortschritt). Die Daten werden auf den Servern des Kunden gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben.

Zentrale Bereiche – Wissensbasis, Merchandising-Aufgaben und Tests – funktionieren offline; die Synchronisierung erfolgt, sobald die Verbindung wiederhergestellt ist.

Mitarbeiterdaten werden nach den Anforderungen der Rechtsordnung des Kunden verarbeitet, der Zugriff ist rollenbasiert beschränkt.

Tech-Stack

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Erzählen Sie uns von Ihrem Personal, Ihren Partnern und dem Wissen, das auf der Fläche gebraucht wird. Wir helfen beim Rollenmodell, bei der Discovery und bei der Planung vom Konzept bis zum Launch.

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Häufig gestellte Fragen

Was kostet die Entwicklung einer Schulungs-App für den Einzelhandel?

Die Kosten hängen von der Zahl der Rollen (Verkäufer, Führungskraft, Hersteller), der Tiefe der Analysen und den Integrationen mit den Geschäftssystemen des Kunden ab. Eine genaue Schätzung erhalten Sie nach der Anforderungsanalyse in der Discovery-Phase.

Unterstützt die App einen Offline-Modus?

Ja – zentrale Bereiche (Wissensbasis, Merchandising-Aufgaben, Tests) sind ohne Internetverbindung verfügbar. Die Ergebnisse werden synchronisiert, sobald die Verbindung wiederhergestellt ist.

Wie werden die Inhalte verwaltet?

Über das Admin-Panel lassen sich Schulungsmaterialien hinzufügen und aktualisieren, neue Aufgaben veröffentlichen und die Struktur des Produktkatalogs anpassen – ohne Entwickler.

Wie erhalten Hersteller Zugriff auf Analysen?

Jeder Hersteller oder Distributor erhält ein eigenes Profil mit Zugriff nur auf die Daten seiner Produktkategorien. Die Geschäftsleitung des Kunden sieht konsolidierte Analysen über das gesamte Netz.

Lässt sich die App in ein bestehendes Geschäftssystem integrieren?

Ja – die Architektur sieht Integrationen mit ERP-, WMS- und PIM-Systemen über API vor. Umfang und Tiefe der Integrationen werden in der Konzeptionsphase festgelegt.

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